Gleitsichtbrillen

Unser Körper altert – und diese Entwicklung macht auch vor unseren Augen nicht halt. Irgendwann ist es dann so weit. Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr fängt es meistens an: Die Arme werden zu kurz, um die Zeitung zu lesen, im Supermarkt verschwimmen die kleinen Preise und der Stadtplan war auch schon mal deutlicher.
Kurz formuliert: Die sogenannte „Alterssichtigkeit“ macht sich bemerkbar. Dabei fühlen wir uns mit Mitte vierzig natürlich alles andere als alt. Trotzdem benötigen unsere Augen in diesem Alter eine Unterstützung beim Lesen.
Damit Sie nicht ständig zwischen Ihrer Fern- und Lesebrille hin und her wechseln müssen, haben Sie die Möglichkeit eine Gleitsichtbrille zu tragen.
Gleitsichtbrillen sind Allrounder-Brillen, die Sie zu fast jeder Tätigkeit im Alltag tragen können und damit wieder in allen Entfernungen deutlich sehen.
Gleitsichtgläser beinhalten mehrere Zonen: Im oberen Bereich befindet sich die Stärke, die Sie benötigen um in der Ferne deutlich zu sehen, im unteren Bereich die Stärke zum Lesen. Die mittlere Zone lässt Gegenstände im Zwischenbereich deutlich erscheinen.
Wenn Sie zum ersten Mal eine Gleitsichtbrille tragen, benötigen Sie in der Regel einige Zeit, bis Ihre Augen mit dem neuen Seherlebnis zurecht kommen.
Rund 30 Prozent der Brillenträger, die zum ersten Mal eine Gleitsichtbrille tragen, haben am Anfang leichte Schwierigkeiten mit der „gleitenden“ Sicht. Dies kann viele Ursachen haben. Zum Beispiel können zu kleine Gläser die Verträglichkeit beeinträchtigen. Daher sollten Sie gleich bei der Auswahl der Brillenfassung auf ausreichend große Gläser achten. Was „ausreichend groß“ in Ihrem speziellen Fall bedeutet, sage ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Beratungsgespräch.